Weiterbildung 2.Mai

Am 2. Mai 2018 findet eine weitere Schulung der Lehrpersonen durch Thomas Rittmann (Dataquest EDU) statt. Dabei wird das Modell "Flipped Classroom" im Zentrum stehen.


Umgedrehter Unterricht bezeichnet eine Unterrichtsmethode des integrierten Lernens, in der die Hausaufgaben und die Stoffvermittlung insofern vertauscht werden, als die Lerninhalte zu Hause von den Schülern erarbeitet werden und die Anwendung in der Schule geschieht. In der englischsprachigen Literatur ist diese Methode als flip teaching, flipped classroom oder inverted teaching bekannt.

Die Begriffe wie flipped classroom, inverted classroom oder umgedrehter Unterricht werden heutzutage in der Bildungswelt immer mehr gebraucht. Doch was genau hat es überhaupt damit auf sich? Steht jetzt wirklich der ganze Unterricht Kopf?Der Frontalunterricht nach der klassischen Methode "Lehrer steht vorne, referiert und die anderen hören zu" steht methodisch-didaktisch stark in der Kritik. Dadurch werden die Lernenden zur Passivität verurteilt und die Aufmerksamkeit sinkt schon nach kurzer Zeit stark ab. Zudem wird diese Methode dem heterogenen Vorwissen der Lernenden nicht gerecht. Die einen langweilen sich schon nach kurzer Zeit, andere hingegen sind überfordert. Wer einmal den Faden verliert, findet oft schwer wieder den Anschluss. Oftmals findet dann die Anwendungsstufe, zum Beispiel das Lösen von Übungen, nachgelagert erst zu Hause statt.
Hier kann die Problematik entstehen, dass der Lernende bei Verständnisproblemen auf sich alleine gestellt ist. Zum Wissensaufbau wird klassischerweise ein Lehrbuch verwendet, doch auch der besagte Lehrervortrag hat trotz allem seine Vorteile. Oftmals kann die Theorie einfacher über visuelle und auditive Kanäle (z.B. einer Präsentation) aufgenommen werden, anstatt rein über das Lesen.Das Konzept des Flipped Classroom nutzt genau die Vorteile des Lehrvortrages und vermeidet gleichzeitig seine Nachteile.
Der Lehrvortrag wird auf kurze Videos aufgenommen, welche die Lernenden vorbereitend zur Lehrveranstaltung anschauen können. Das ermöglicht den Lernenden, die Lerninhalte selbständig, asynchron, ortsunabhängig, selbstgesteuert und in ihrem individuellen Lerntempo zu erarbeiten.Der Mehrwert dieser Methode liegt klar auf der Hand: Statt im Präsenzunterricht Zeit für Grundlagenvermittlung zu verwenden, kann nun diese gewonnene Zeit mit aktivierenden Methoden zur Vertiefung und Anwendung des Gelernten genutzt werden. [mehr]

Die Weiterbildung am 2. Mai sowie die am 22. Mai folgende Weiterbildung zu Teams wird als FC Methode aufgeleist.

 

 

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