150 Jahre Bourbaki-Internierung - ein Projekt zur Erinnerungskultur

Vor 150 Jahren nahm die Schweiz 87 000 Soldaten der französischen Bourbaki-Armee auf.

Die Soldaten des Generals Charles Denis Bourbaki waren im Deutsch-Französischen Krieg von 1871 an die Schweizer Grenze abgedrängt worden. Um der Kriegsgefangenschaft zu entgehen, baten sie um Aufnahme in der Schweiz. Die humanitäre Hilfestellung gilt als erste grosse Aktion des 1864 gegründeten Schweizerischen Roten Kreuzes und bedeutete eine grosse logistische Herausforderung. Auch Hallau hat seinerzeit 100 Soldaten aufgenommen; einer von ihnen starb und ist auf dem Friedhof der Bergkirche begraben.


Die dritte Klasse der Oberstufe hat dies historische Jubiläum unter dem Aspekt der Erinnerungskultur bearbeitet und in Schule und Gemeinde ausgestellt. Teile ihrer Arbeiten werden folgend präsentiert.


Informationsplakat A3 - komplett digital erstellt


Zeitungsartikel zu den Aktivitäten der Klasse anlässlich des Jubiläums



Installation der Friedenstauben des Bourbaki-Panoramas Luzern mit Plakat und Zeitungsbericht




Die 1:1-Ausstattung mit Tablets erlaubt den Schülerinnen und Schülern individuell zu arbeiten: Sie haben das Internet zur Informationsbeschaffung herangezogen (historischer Hintergrund, Film mit Faltanleitung für die Friedentauben), mit den Tablets Medien produziert (Plakate, Zeitungsartikel) und digitale Informationsbestände verändert (Wikipedia-Artikel der Gemeinde Hallau).


Weiterführende Informationen zum Jubiläum: www.bourbakipanorama.ch


Autor: Christopher Weikert









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